Autonomes Fahren

Autonomes Fahren die Funktionsweise einfach erklärt

  1. Das Global Positioning System – kurz GPS liefert die Position des Fahrzeugs im Großen. Die aktuelle Position kann durch die Werte aus Höhenmeter, Beschleunigung und Geschwindigkeit (Tachometer) noch genauer definiert werden.

  2. Radar – hierbei werden Funkwellen zur Erkennung von Objekten oder Personen im toten Winkel eines Autos genutzt.

  3. Beim LiDAR tasten Scanner das Umfeld eines Fahrzeugs mit Hilfe von Laserstrahlen ab, so dass Abstände (auf zwei Zentimeter genau) zu Objekten und Personen 360 Grad um das Fahrzeug herum gemessen werden können.

  4. Videokameras – an der Vorder- bzw. Hinterseite des Fahrzeugs – ermöglichen es in Echtzeit den Bereich (am besten in 3D) vor und hinter dem Auto zu zeigen. Zudem wird die Sicht bei Dunkelheit verbessert, indem das ausgestrahlte Infrarotlicht der vorderen Scheinwerfer durch Infrarotkameras aufgefangen wird und daraus ein optimiertes Bild zum Beispiel im Display des Cockpits dargestellt wird.

  5. Hier messen Ultraschallsensoren die Position von Objekten oder Personen in der direkten Umgebung des Fahrzeugs – dies können unter anderem Bordsteine oder parkende Autos sein.

Diese Daten werden zentral im Fahrzeugcomputer gesammelt und dort beinahe in Echtzeit verarbeitet, analysiert und in Anweisungen für das Fahrzeug umgewandelt. Zudem ist das Auto auch mit anderen Fahrzeugen und Verkehrssystemen (Car-to-Car- bzw. Car-to-X-Kommunikation) verbunden. Dies ermöglicht zusätzliche Informationen über die jeweilige Verkehrssituation auf der Strecke, wie zum Beispiel Stauwarnungen.


Einige Vorteile durch Verkehrsautomatisierung

Durch einen automatisierten Verkehr können Fahrer bzw. Mitfahrer die Zeit während der Fahrt anders verwenden, zudem ist der Komfort generell größer. Des weiteren führt nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ein verbesserter Fluss des Verkehrs zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen und damit zu einer geringeren Belastung der Umwelt. Es dient somit dem Umweltschutz.

Die große Mehrheit der Verkehrsunfälle ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Wenn die Technik die Steuerung übernimmt, erhöht sich die Verkehrssicherheit. Zudem verringern sich durch die geringere Anzahl an Verkehrsunfällen die sozialen Kosten, als Beispiel bei einem Arbeitsausfall. Zu Letzt der Aspekt „Effizienz“ – die Auslastung der Straßen nimmt zu – durch autonomes und vernetztes Fahren kann der Verkehrsfluss zusätzlich verbessert werden.


Was sind die Herausforderungen?

Es sind noch einige Hürden zu bewältigen, bevor Autos tatsächlich überall autonom fahren können. Die Systeme müssen unter jeglichen Faktoren sicher und perfekt mit den entsprechenden funktionalen Sicherheiten funktionieren. Dazu müssen auch die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, wie z. B. die Gesetzgebung und die Infrastruktur des Verkehrs.