details

Audi R8 LMS GT3 fährt im zweiten Rennen in der DMV GTC in das vordere mittlere Fahrerfeld

24h-Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer pilotiert zur ersten Mal den Steer-by-Wire-Rennwagen und fährt bei allen Rennen von hinten in das vordere mittlere Fahrerfeld. Pierre Kaffer: „Wir arbeiten daran, das Setup bestmöglich weiterzuentwickeln.“ Roland Arnold: „Auch aus dem zweiten Rennen haben wir wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Systems gewonnen.“

Hockenheim/ Pfronstetten-Aichelau, 07.Juli 2019. Auch bei der zweiten Rennteilnahme bei der Tourenwagenserie DMV GTC am Hockenheimring konnte sich der erste vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) zugelassene Steer-by-Wire-Rennwagen – ein R8 LMS GT3 der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe – vom letzten Startplatz aus im vorderen mittleren Fahrerfeld platzieren. Der noch außer Konkurrenz startende R8, pilotiert vom 24h-Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer, konnte beim 5. Lauf der DMV GTC auf dem Hockenheimring bei der Dunlop 60 am Freitag auf Platz 5 vorfahren, bei den DMV GTC-Läufen am Samstag auf Platz 5 beziehungsweise 6.

„Wir arbeiten daran, das Setup des Fahrzeuges optimal für diese Extrembedingungen hinzubekommen. Das ist eine Riesenaufgabe, aber auch eine sehr spannende“, sagt Pierre Kaffer nach den Rennen. „Ich bin stolz, da einen kleinen Beitrag leisten zu können. Wenn wir an das autonome Fahren denken, ist das sicher ein wichtiger Baustein.“ Der Rennwagen wurde beim ersten Renneinsatz vor gut drei Wochen von Markus Winkelhock pilotiert sowie von Rahel Frey im Rahmen einer Präsentationsfahrt unmittelbar vor dem Start des 24h-Rennens am Nürburgring.

„Für uns ist die DMV GTC das ideale Umfeld, um Space Drive unter extremen Rennbedingungen zu testen. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse für Entwicklung zur Serienreife der Technologie“, sagt Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie. „Auch aus dem zweiten Rennwochenende haben wir wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Systems gewonnen.“

Wie schon am Nürburgring, befindet sich das Projekt in der Erprobungsphase. Aus diesem Grund fährt der R8 LMS GTS, der von Phoenix-Racing betreut wird, als Demonstrationsfahrzeug außerhalb der Wertung und startet vom letzten Platz des Fahrerfeldes. „Es geht in erster Linie um die Sicherheit und um ein zukunftsfähiges Projekt“, sagt GTC-Organisator Ralph Monschauer.

Das nächste Rennen des DMV GTC findet am 2./ 3. August in Oschersleben statt.