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Erfolgreicher Gaststart bei den ADAC GT Masters mit dem Steer-by-Wire Porsche am Lausitzring

Platz 16 am Samstag und Platz 24 am Sonntag, beim härtesten GT 3 Rennen mit einem starken Starterfeld. Porsche-Pilot Martin Siedler: „Wir konnten sehr gut mithalten und auch einige gute Über-holmanöver fahren. Die Lenkung macht genau das was ich will.“ KÜS-Teamchef Timo Bernhard: “Space Drive hat großes Potenzial. Wir arbeiten weiter da-ran, um das System zu verbessern. Auf diese Partnerschaft mit Schaeffler Paravan sind wir sehr stolz.“

Pfronstetten-Aichelau/ Schipkau. Erfolgreiche Premiere für den Steer-by-Wire Porsche bei der ADAC GT Masters am vergangenen Wochenende am Lausitzring. Der Porsche 911 GT3 R mit der Start-nummer 117, der mit der straßenzugelassenen Steer-by-Wire-Technologie von Schaeffler Paravan ausgestattet ist und die ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse aus-kommt, absolvierte ein erfolgreiches Debüt im härtesten GT 3 Rennen. Einen starken 16. Platz er-kämpften Martin Ragginger (32, Österreich) und Norbert Siedler (37, Österreich) am Samstag sowie einen 24. Platz am Sonntag. Sie pilotierten als Gaststarter den vom KÜS Team75 Bernhard betreuten Porsche 911 GT3 R von Space Drive Racing, der Entwicklungsplattform für Steer-by-Wire-Fahrzeuge der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG.
 
Die Porsche-Piloten kamen auf Anhieb gut mit der innovativen Lenktechologie, die aus der Behin-dertenmobilität heraus entwickelt wurde, im Rennen zurecht. „Wir haben uns kontinuierlich im Rennen verbessert”, berichtet Ragginger. „Beim Motorsport ist alles sehr eng beieinander, jede Kleinigkeit macht sehr viel aus. Gerade auch im Verständnis zwischen Lenkung und Setup, wo wir als Fahrer das System noch besser verstehen zu lernen müssen. Aber das Potential ist groß.” Bereits zwischen dem ersten Test vor gut einer Woche auf dem Hockenheimring zum Rennen am Lausitz-ring waren die Fortschritte beachtlich. „Das Gefühl war schon sehr gut“, berichtet auch Norbert Siedler. “Wir konnten sehr gut mithalten und in beiden Rennen einige gute Überholmanöver fah-ren. Die Lenkung macht genau das was ich will.”

„Wir haben seit den ersten Tests im Frühjahr viel optimieren können. Der Porsche hat sich mit dem überarbeiteten Space-Drive-System hervorragend im Feld halten können. Das war das erste Ren-nen über eine so lange Distanz und unter diesen harten Bedingungen, sei es von der Temperatur her oder im Hinblick auf das hochkarätige Starterfeld“, sagt Axel Randolph, Teamchef von Space Drive Racing. „Wir sind über eine lange Distanz Zeiten gefahren, wie die Spitze und konnten somit viele Plätze gutmachen.“


Auch am zweiten Tag konnte der Steer-by-Wire Porsche 911 GT3 R einen fehlerfreien Lauf absolvie-ren. Wie schon am Vortag bewährte sich das Space Drive System im Renneinsatz. Von Startplatz 30 fuhr der Rennbolide auf Rang 24 vor. Das Qualifying am Vormittag war das engste in der Geschichte des ADAC GT Masters, in dem sich 31 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde platzieren konnten. „Nach Pech im Qualifying heute Morgen, sind wir leider nur von Platz 30 gestartet. Das Space Drive System hat fehlerfrei und zuverlässig gearbeitet“, berichtet Axel Randolph. „Wir können viele Erkenntnisse mitnehmen, für die Weiterentwicklung und ich denke wir werden einiges umsetzen”, ergänzt Kevin Arnold, früher selbst Rennfahrer und Mitglied des Space Drive Racing Teams, der weitere Gaststarts in der Serie nicht ausschließt. „Wir werden weiterentwickeln und hoffentlich deutliche Vorteile zur herkömmlichen Lenksäule herausarbeiten können. Das ist aber noch ein weiter Weg.


„Das Space Drive Fahrzeug von Schaeffler Paravan hatte ein sehr gutes Wochenende”, bestätigt auch KÜS-Teamchef Timo Bernhard. „In erster Linie geht es um die Weiterentwicklung der Space Drive Technologie. Da wurden schon sehr gute Fortschritte gemacht. Die Zukunft ist es ermutigend, das System hat ein großes Potenzial. Wir arbeiten weiter daran, es zu verbessern. Auf diese Part-nerschaft mit Schaeffler Paravan sind wir sehr stolz.“


Der nächste Einsatz der Steer-by-Wire-Rennfahrzeuge der Schaeffler Paravan steht bereits in gut zwei Wochen an, bei dem GTC Race ab 20. August an, wieder auf dem Lausitzring, dann aber im Rahmenprogramm der DTM.

 

Der Porsche 911 GT 3 R konnte sich auf dem Lausitzring gut im Feld behaupten. Foto: Gruppe C

v.l. Die routinierten Porsche-Piloten steuerten den Steer-by-Wire Porsche 911 routiniert durch den dicken Rennverkehr am Lausitzring Foto: Schaeffler Paravan

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